wald.11 vom 1. bis 11. Sept 2011 in Wil

wald.11 mit rund 30'000 Besucher-innen und Besuchern

Publikumsandrang beim Waldkino wald.11

Am Sonntag, 11. September 2011, ging wald.11 zu Ende. Die Organisatoren blicken auf elf erfolgreiche Walderlebnistage zurück. Rund 30'000 Besucherinnen und Besucher haben sich wald.11 nicht entgehen lassen. Zu diesem grossen Besucheraufmarsch hat auch das gute Wetter beigetragen.

Seit der Eröffnung von wald.11 durch Regierungsrat Benedikt Würth am 1. September 2011 sind elf Tage vergangen, elf Tage, während denen der Wiler Wald den Besucherinnen und Besucher ein Walderlebnis der besonderen Art geboten hat. Die Erwartungen der Organisatoren wurden übertroffen, punkto Besucheraufmarsch wie auch punkto Resonanz. 2000 Schülerinnen und Schüler haben beim Schulklassenprogramm mitgemacht. Das daraus entstandene Weidenhaus wird die Kinder auch nach wald.11 an den Anlass im Wiler Wald erinnern.

Zahlreiche Familien mit Kindern haben wald.11 als Ausflugsziel gewählt. Nicht wenige waren mehrere Male auf dem Gelände anzutreffen. Die Stimmung war ausgelassen und fröhlich. Samstag und Sonntag wiesen erwartungsgemäss die höchsten Besucherzahlen auf. Über 5000 Personen tummelten sich zu Spitzenzeiten auf dem wald.11-Gelände. Das Wetter war der Veranstaltung gut gesinnt, gab es doch nur wenige und wenn, dann kurze Regenperioden.

Zu den Hauptattraktionen zählten die 85 Meter lange Hängebrücke und das Waldbähnli, das die Besucherinnen und Besucher lautlos einen Hang hinauf transportierte. Die Klangbahn mit den Holzkugeln begeisterte Gross und Klein gleichermassen. Die Tiervorführungen des Walter Zoos lockten viele Leute auf die Tribüne in der Kiesgrube. Daneben haben auch die betreuten Stände der Jagd, der Naturschutzorganisationen, der Holzindustrie und der Imker grossen Zuspruch erhalten. Die Besucherinnen und Besucher zeigten sich fasziniert von der Vielfalt des Angebots.

Die Trägerschaft und die Organisatoren um OK-Präsident August Ammann, aber auch die Stadt Wil und die Ortsgemeinde Wil als Grundeigentümerin und der Landpächter ziehen eine rundum positive Bilanz. Es ist nicht nur gelungen, viele Leute in den Wald zu bringen, sondern ihnen auch mit auf den Weg zu geben, dass Wald ein unabdingbares Element unserer Landschaft ist, das vielfältige Leistungen erfüllt: Schutz, Erholung, Lebensraum, Rohstofflieferant, Arbeitsplatz.

Max Forster von der Stadt Wil hob die Bedeutung des Weidliwaldes für die Naherholung hervor und meinte, dass wald.11 auch beste Werbung für die Stadt Wil darstellte. Kantonsoberförster Jürg Trümpler dankte den Organisatoren und dem ganzen Forstdienst im Namen auch von Waldwirtschaft St.Gallen & Liechtenstein für den ausserordentlichen Effort und das Engagement. Damit wurde der gesetzliche Auftrag der Information der Öffentlichkeit in überzeugender Art und Weise erfüllt. August Ammann, als OK-Präsident, zeigt sich rundum zufrieden und begeistert von der Resonanz und dem Erfolg von wald.11. Ein würdiger Anlass im Uno Jahr des Waldes.

 


Zielsetzung

Unser Ziel war es, die Vielfalt des Waldes und seiner Leistungen herauszustreichen und diese Botschaft bei den Besuchern - zusammen mit Partnern aus Privatwirtschaft, Kultur und Bildung - nachhaltig zu verankern. Die Vermittlung dieser zentralen Botschaft wird auf dem positiven Image des Waldes aufgebaut. Die Kernaussage war, dass der Wald ein unabdingbares Element unserer Umwelt ist, sei es als Schutzschild vor Naturgefahren, als Erholungsraum, als Hort der Biodiversität oder als Rohstofflieferant. Nur im Gleichgewicht aller Funktionen und Ansprüche ist das Waldökosystem nachhaltig und dauerhaft. Und nur ein stabiler und gesunder Wald bietet dem Menschen bekannte und unbekannte Erlebnisse, genau wie wald.11.