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Schutzbauten

Tristeli-Schutzwald

Schutzbauten im Wald

Der Tristeliwald oberhalb Pfäfers gelegen ist  einer der wichtigsten Schutzwälder im Forstrevier Tamina. Im Jahre 1971 kamen dort bei einem Lawinenniedergang zwei Menschen ums Leben.  Oefters lösten sich Steine aus den Felswänden. Seit 1971 wurden in diesem Gebiet immer wieder Stahl- und Holzverbauungen erstellt. Ein gesunder Wald in Kombination mit Schutzbauten konnte in den vergangenen 30 Jahren eine recht gute Sicherheit gewährleisten. Die Bäume vermögen die meisten Steine aufzuhalten, bevor sie die St. Margrethenbergstrasse erreichen.

 

Die Verjüngung des überalterten Schutzwaldes bereitet uns jedoch grosse Schwierigkeiten.  Zusätzlich zu den extremen Geländeverhältnissen verursacht das Wild grosse Verbissschäden an den Jungpflanzen. Ein Aufkommen bestimmter Baumarten ist sehr schwierig, trotz grossen Bemühungen der Jagdgesellschaft.

 

Der Versuch, die Weisstanne im Tristeliwald zu verjüngen, ist beinahe ein Ding der Unmöglichkeit. Dabei wäre diese Baumart gegen Sturmschäden und Steinschlag bestens geeignet. Das Holz ist sehr widerstandsfähig gegen Fäulnis, und das tiefgründende Wurzelwerk vermag dem Baum eine aussergewöhnliche Stabilität im Steilhang zu verschaffen.

 

Trotz allen Schwierigkeiten wird auch in den kommenden Jahren versucht, den Wald zu verjüngen, damit er auch in Zukunft die Menschen im Taminatal vor Steinschlag und Lawinen zu schützen vermag. Im Tristeliwald wird die Verjüngung zunehmend mit Unterstützung von chemischem Verbissschutz und Zäunen eingeleitet. Solche Massnahmen sind jedoch sehr kostenintensiv.

 

Schutzwald Collage

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