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Schutzwald

Was ist ein Schutzwald?

Unter Schutzwald werden Wälder verstanden, die Mensch, Tier, Güter und Infrastrukturen vor Naturgefahren wie Lawinen, Steinschlag, Hangrutsch und Erosion schützen. Die Schutzwaldpflege ist im Schweizerischen Waldgesetz von 1991 verbindlich geregelt. Die Kantone sind nach Bundesgesetz für den Zustand der Schutzwälder verantwortlich.

 

Was ist NaiS?

Waldbild mit Helikopter

Gestützt auf die Annahme, dass der Waldzustand entscheidend ist für die Wirkung des Waldes gegenüber Naturgefahren ist, ergeben sich für verschiedene Waldstandorte unterschiedliche waldbauliche Anforderungen. Das NaiS-Konzept ist eine konkrete Wegleitung, die dem Förstern und Forstpraktiker Beurteilungs- und Entscheidungshilfen für die Waldbewirtschaftung bietet. Das NaiS Konzept, "Nachhaltigkeit im Schutzwald" will einen nachhaltig wirksamen Schutzwald mit minimalem finanziellen und arbeitstechnischen Aufwand sicherstellen.

Umsetzung der NaiS-Richtlinie in der Waldregion 3

Grafik

Wie oben stehender Graphik zu entnehmen ist, werden in der Waldregion vor allem in den steileren Hanglagen (Durchforstung erschwert) Pflegemassnahmen durchgeführt. Dies kann zum Beispiel eine Holzernte mit einem Seilkran sein. Nur gelegentlich werden Bäume gepflanzt (Bestandesbegründung). In der Regel wird auf die "kostensparende" Naturverjüngung gesetzt. Diese ist im Normalfall widerstandsfähiger, da sie ein ungestörtes Wurzelwerk besitzen. Nur in Lücken, in denen sich keine Naturverjüngung ansiedelt, werden zusätzliche Bäume gepflanzt. Um eine zukünftige, stabile und gesunde neue Baumgeneration zu fördern, wird mit der Dickungs- und Stangenholzpflege die Baumartenzusammensetzung reguliert, sowie eine Auslese und Förderung der Bäume nach Qualität und Stabilität durchgeführt.

 

Weitere Informationen finde sie auch unter: www.gebirgswald.ch

 

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