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GV St.Galler Forstverein 2018

Versammlung

Die GV des St.Galler Forstvereins fand im Restaurant Bildhus in Gommiswald statt.

Der St.Galler Forstverein traf sich am Schmutzigen Donnerstag zur 119. Generalversammlung in Gommiswald. Im vergangenen Vereinsjahr wurde das Herkunftszeichen Schweizer Holz mit der nationalen Aktion #WOODVETIA bekannt gemacht.

 

Gemeindepräsident Peter Hüppi empfing die Anwesenden herzlich und gab einen Überblick über die waldreiche Gemeinde Gommiswald. Er dankte dem Forstdienst für die nachhaltige Pflege des Waldes, der mit seiner Erholungsfunktion einen wichtigen Standortfaktor für die Gemeinde darstellt. Regierungsrat Bruno Damann, Vorsteher des Volkswirtschaftsdepartementes, hob hervor, dass der Wald landschaftsprägend ist und einen Hotspot der Biodiversität bildet. Die hohe Biodiversität ist auf die umsichtige Planung und Beratung des Forstdienstes sowie die Pflege durch die Waldeigentümer zurückzuführen. Kein Wirtschaftszweig weist derart lange Planungshorizonte auf, wie die Waldwirtschaft. Umso wichtiger ist die kompetente Beratung durch die Revierförster. Präsident Bruno Cozzio blickte auf die Öffentlichkeitsarbeit des St.Galler Forstdienstes zurück, die von «Schweizer Holz» beziehungsweise www.woodvetia.ch geprägt war. Im Jahr 2018 steht das Postulat «Perspektiven der Waldwirtschaft im Kanton St.Gallen» auf der Agenda der St.Galler Regierung und des Kantonsrates.

 

Der Wald in Vorarlberg

Andreas Amann, Landesforstdirektor des Landes Vorarlberg, gab einen spannenden Einblick in den Vorarlberger Wald. Die Leistungen des Waldes sind ebenfalls überwiegend von öffentlichem Interesse. Die Beratung der Waldeigentümer bildet die Grundlage, um die künftigen Herausforderungen zu bewältigen. Dabei ist die Waldpflege entscheidend, um artenreiche, stabile Mischwälder zu erhalten, die den Waldeigentümern auch einen angemessenen Ertrag liefern sollen. Dazu ist es ihm ein Anliegen, bei den Waldeigentümern die Freude am Wald zu erhalten und zu fördern. Der Vergleich zeigt, dass sich die Vorarlberger Försterkollegen ebenfalls mit Herzblut für den Wald einsetzen und der Wald vor ähnlichen Herausforderungen steht.

Alpiner Schutzwaldpreis Helvetia

Das Aufforstungsprojekt «Buech» der Ortsgemeinde Amden und der Waldregion 4 See erhielt in Kempten den Schutzwaldpreis in der Kategorie Erfolgsprojekte. Die Buchwaldkorporation Stein SG und Waldregion 5 Toggenburg wurden nicht nominiert und daher vom Forstverein mit einem Geschenk für ihre Schutzwaldbewirtschaftung belohnt. Die Verjüngung des Buchenwaldes erfolgt unter sehr schwierigen Bedingungen.


Regierungsrat Bruno Damann, Vorsteher des Volkswirtschaftsdepartementes

Regierungsrat Bruno Damann überbringt die besten Grüsse der Regierung und dankt dem Forstpersonal für die geleistete Arbeit.

Aufmerksame Zuhörer

Aufmerksame Zuhörer

Ehrungen

Regionalförster Christof Gantner gab einen Rückblick auf die Tätigkeit von Alt-Revierförster Ernst Aerne.

Ehrung

Regionalförster Erwin Rebmann gab einen Rückblick auf die Tätigkeit von Alt-Revierförster Werner Zogg.