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Schutzwaldpreis 2017

Gruppenfoto

Die Ammler Delegation erhielt den Schutzwaldpreis. (v.l.n.r.: August Ammann, Kantonsoberförster; Beni Gmür, Präsident OG Amden; Markus Vogt, Gemeindepräsident Amden; Rolf Ehrbar, Regionalförster Waldregion 4 See, Manuel Gmür, Revierförster Amden, Bruno Damann, Regierungsrat und Bruno Cozzio, Präsident St.Galler Forstverein. Foto: Pascal Gmür).

Schutzwaldpreis

Das Aufforstungsprojekt «Buech» der Ortsgemeinde Amden und der Waldregion 4 See erhielt in Kempten den Schutzwaldpreis in der Kategorie Erfolgsprojekte. Zum 12. Mal vergab die ARGE Alpenländischer Forstvereine den Alpinen Schutzwaldpreis Helvetia. Eingereicht wurden insgesamt 22 innovative Projekte und Ideen aus Österreich, der Schweiz, Bayern und Südtirol.

 

Schutzwaldpreis für das Aufforstungsprojekt «Buech»

Ziel des vor rund 60 Jahren begonnenen Projektes «Aufforstung Buech» war der Schutz des Dorfes Amden vor Lawinen. Dazu wurden 12 ha im Anrissgebiet von Lawinen verbaut und 10 ha aufgeforstet. Diese heute über 60-jährige Aufforstung hatte mit extrem schwierigen schneemechanischen Problemen zu kämpfen wodurch ihr Erfolg teilweise auf dem Spiel stand. Dank aufwändiger Pflegemassnahmen und temporäre Verbauungen erfüllt die Aufforstung heute ihre Schutzwirkung vollumfänglich. Lawinenanrisse werden durch den Wald verhindert. Die hohen Kosten haben sich gelohnt, denn eine rein technische, permanente Verbauung wäre ein Mehrfaches teurer gewesen. Die Aufforstung wurde in den letzten 20 Jahren fünfmal mit terrestrischen Stichproben und photogrammetrisch untersucht. Die daraus gewonnenen Kenntnisse liefern wertvolle Grundlagen für den Umgang mit schneemechanischen Problemen im Allgemeinen.