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Bauten im Wald

Rechtsgrundlagen

Bundesgesetzgebung

Worum geht es?

Baute im Wald

Bauten und Anlagen gehören grundsätzlich in die Bauzonen. Dennoch kann für einzelne Objekte ein Standort im Landwirtschaftsland oder auch im Wald nötig sein. So sind z.B. Wege für die Waldbewirtschaftung zwingend im Wald. Aber auch Bauten, die nicht dem Wald dienen (wie Reservoiranlagen oder Antennen) müssen gelegentlich im Wald erstellt werden. Auch Leitungen für Strom oder Wasser sind des öfteren auf eine Waldquerung angewiesen.

Die Waldgesetzgebung versucht, Bauten und Anlagen im Wald auf das unbedingt Notwendige zu beschränken.

 

Bauten, die der Bewirtschaftung und der Pflege des Waldes dienen, können nur erstellt werden, wenn sie in Umfang und Ausgestaltung am vorgesehenen Standort zweckmässig sind. Daher kann nicht einfach jeder Waldeigentümer eine Waldhütte errichten, da diese in der Regel keinem forstlichen Bedürfnis entspricht.

 

Bauten, die nicht mit der Nutzung und der Pflege des Wald zusammenhängen (sogenannt nichtforstliche Bauten) können im Wald nur erstellt werden, wenn sie auf den vorgesehenen Standort objektiv und betrieblich angewiesen sind. Handelt es sich um flächenmässig grössere Bauten bedarf deren Erstellung einer Rodungsbewilligung.

Verfahren

Bei Bauten im Wald handelt es sich immer um Bauten ausserhalb der Bauzone. Die forstliche Zustimmung (oder Abweisung) erfolgt daher im Rahmen des Baubewilligungsverfahrens (BauG). Für kleinere erdverlegte Leitungen (wie Wasser und Strom) sind oft keine Baubewilligungen notwendig. Für diese Vorhaben im Wald ist eine Bewilligung direkt beim Kantonsforstamt einzufordern.

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