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Wohlfahrt

Lebensraum

Der Wald bildet die Lebensgrundlage für über 25'000 heimische Tier- und Pflanzenarten. Er ist einer der letzten, natürlichen Rückzugsgebiete für viele bedrohte Arten.

 

Auf den Wasserhaushalt und die Luftqualität wirkt sich der Wald, mit seiner reinigenden Wirkung, positiv aus. In Waldreservaten wird der Wald seiner natürlichen Entwicklung überlassen. Mit gezielten Eingriffen werden in Sonderwaldreservaten besondere Naturwerte erhalten, z.B. Orchideenstandorte oder Auerwildlebensräume.

Erhohlung

Im Wald findet man Ruhe und Erholung und die frische, kühle und sauerstoffreiche Luft fördert die Gesundheit.

Der Wald ist ein Ort für Naturbeobachtungen und –erlebnisse und eignet sich optimal für Umweltbildung.

In Tourismusregionen stellt er einen wichtigen Standortfaktor dar. Der Wald ist der Bevölkerung grundsätzlich frei zugänglich. Auf Waldstrassen gilt jedoch ein Fahrverbot für Motorfahrzeuge. Waldeigentümer und Gemeinwesen unterhalten ein Wegenetz, das zum Spazieren oder Joggen einlädt.

Zu viel Betrieb im Wald, besonders zum falschen Zeitpunkt (z.B. in der Dämmerung, in der Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit der Waldtiere) oder in Schutzgebieten hat allerdings negative Auswirkungen auf Fauna und Flora. Es gilt Rücksicht zu nehmen.

Durch ein faires Nebeneinander von Mensch und Waldtieren können sich auch künftige Generationen an der intakten Lebensgemeinschaft Wald erfreuen.

Mit der Waldentwicklungsplanung (WEP) versucht der Forstdienst, die unterschiedlichen Ansprüche an den Wald zu kanalisieren und unter einen Hut zu bringen.

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