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Waldteilungen und Waldverkauf

Waldteilung

Rechtsgrundlagen

Bundesgesetzgebung

Worum geht es?

Waldteilung

Wie im Offenland bereiten auch im Wald, insbesondere im Privatwald, kleine Parzellen Schwierigkeiten in der Bewirtschaftung und Pflege. Damit ein 30 m hoher Baum, der in der Mitte einer Parzelle steht, im Fallen sicher keine Nachbargrundstücke berührt, muss seine eigene Parzelle rund 30 Aren gross sein, eine Fläche, auf der locker 4 bis 5 Einfamilienhäuser Platz finden. Zerstückelungen sind daher zu vermeiden. Wenn dennoch eine Trennung notwendig sein sollte, ist dafür eine Bewilligung des Kantonsforstamtes notwendig.

Immer wieder Schwierigkeiten ergeben gewünschte Waldteilungen an der Bauzonengrenze, die den angrenzenden Wald auf die anstossenden Baulandparzellen aufteilen wollen. Solche Gesuche müssen in der Regel abgelehnt werden.

 

Waldkauf und -verkauf

Privatwald ist, sofern durch das Realteilungsverbot von Landwirtschaftsbetrieben nicht unterbunden, frei handelbar. Dagegen benötigt der Verkauf von Wald im Besitz von öffentlichen Körperschaften (wie Ortsgemeinden, Korporationen, usw.) und Gemeinden ebenfalls eine Bewilligung. Diese Bewilligungspflicht besteht, um zweckmässige und arrondierte Besitzgrössen zu erhalten sowie die Bewirtschaftung von Wäldern soweit notwendig besser sicherstellen zu können.

Der Erwerb von Wald ist nicht eingeschränkt.

Verfahren

Bewilligungen für Waldteilungen sind beim Kantonsforstamt einzuholen. Damit die notwendigen Grundlagen vorliegen, ist eine Abklärung über das zuständige Grundbuchamt empfehlenswert.

Eine Abklärung hat sinnvollerweise vor der Vermarchung neuer Grenzen im Gelände oder der Erstellung von Mutationsurkunden zu erfolgen.

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