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Naturwaldreservat Weid

Naturwaldreservat

Hauptziel: Prozessschutz, Schutz wertvoller, seltener Waldstandorte und Baumarten, Entstehung von Biotopbäumen und Totholz

 

Massnahmen: keine waldbaulichen Massnahmen, Einstellung der forstlichen Nutzung und der Waldpflege

 

Waldfläche: 33 ha

 

Waldeigentümer: Kloster Mariazell Wurmsbach, Bollingen

 

Standortgemeinde: Rapperswil-Jona

 

Gründungsjahr: 2010

 

Lage: am oberen Zürichsee

 

Hauptwaldstandorte: sub- und untermontane Buchenwälder;

sehr kleinflächig, aber ökologisch bedeutend und standortskundlich besonders interessant: Schwarzerlenbruch, natürliche Nadelwaldstandorte

 

Bedeutung:

  • natürliche Waldentwicklung auf wuchskräftigen Laubmischwaldstandorten

  • Nutzungsverzicht und damit verbundene Totholzbildung auf für saproxyle Arten besonders wichtigen Potenzialstandorten

  • Entstehung von Biotopbäumen, Förderung der davon abhängigen Organismen

  • Förderung der ökologisch wertvollen Baumarten Eiche und Föhre

  • Beobachtung der natürlichen Waldentwicklung auf für grosse Flächen repräsentativen Standorten und Lehren für den naturnahen Waldbau

  • Umweltbildung

  • Aus Sicht der Biodiversitätsförderung ist es besonders wertvoll, dass ein Naturwaldreservat auf Laubmischwaldstandorten tiefer Lagen geschaffen werden konnte. Das ist angesichts der hohen Produktivität und guten Erschliessung dieser Wälder nicht selbstverständlich.

Erfolgskontrolle: Die Auswirkungen des Prozessschutzes können sich erst nach längerer Zeit mainfestieren.

200-jährige Eiche

200-jährige Eiche

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