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Biodiversität

Landschaftskonzept Neckertal

Neckertal

Im Rahmen des Entwicklungskonzepts der Gemeinden Oberhelfenschwil, Neckertal und Hemberg hat die Arbeitsgruppe Natur, ein Landschaftskonzept erarbeitet. Ziel ist es primär die Qualität und Vielfältigkeit der Lebensräume zu fördern. Im Wald liegt der Schwerpunkt bei Auflichtungen von Waldstandorten mit hohem ökologischem Potential.

 

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Lebensraum «Ijental–Blässlaui» Nesslau

Das Ijental, seit jeher alpwirtschaftlich genutzt, birgt mit seiner bäuerlichen Kulturlandschaft einen reich strukturierten Lebensraum mit vielen verschiedenen Habitaten für zahlreiche Tiere und Pflanzen. Dazu zählen beispielsweise Gewässer, Flachmoore, Bergstürze, Wiesen, Wälder und Trockenmauern.

Ziele des Projekts «Ijental-Blässlaui» sind unter anderem das Erarbeiten von Grundlagen bezüglich den vorhandenen Tier- und Pflanzenarten, die ökologische Aufwertung von Habitaten wie Waldrändern oder Flachmooren sowie die Sensibilisierung der Bevölkerung für eine naturnahe Kulturlandschaft. 2016 konnte bereits die zweite Projektetappe abgeschlossen werden.

Kulturlandschaft Tössbergland

Tössstock

Durch die veränderte Land- und forstwirtschaftliche Nutzung der letzten 50 Jahre, ist der Wald rund um den Tössstock dichter und damit dunkler geworden. Viele Pflanzen und Tierarten sind auf einen reich strukturierten und eher lichten Wald angewiesen. Ziel des Projektes ist es, durch erhöhte Nutzung die Kulturlandschaft und das Mosaik der Lebensräume zu erhalten und zu verbessern. Die Federführung hat die Stiftung für Vogelschutzgebiete in Zusammenarbeit mit den Kantonen St. Gallen, Thurgau und Zürich.

Waldreservate

Waldreservate haben das Ziel, dass die natürliche Dynamik im Wald ungestört stattfinden kann. Neben Naturwaldreservaten wo die Nutzung total eingestellt wird, findet in Sonderwaldreservaten eine Nutzung mit dem primären Ziel der Lebensraumaufwertung statt. Oft bildet ein Totalreservat ein Kerngebiet, welches von einem Sonderwaldreservat umgeben ist.

Waldreservat Kreisalpen

Biodiversität

Das Gebiet ist eines der wichtigsten Auerhuhnhabitate im Kanton St.Gallen. 410 Hektaren der Waldfläche sind Sonderwaldstandorte. Hier wird sichergestellt, dass die wichtigste Nährpflanze des Auerwilds, die Heidelbeere, genug Licht und Platz hat um zu gedeihen. Zudem sollen die zahlreichen Hoch- und Flachmoore erhalten bleiben. 60 Hektaren werden während der Vertragsdauer von 50 Jahren nicht mehr bewirtschaftet.

Waldreservat Gulmen

Gulmen

Am Rücken des Gulmens, nördlich von Wildhaus, stockt der nördlichst gelegene Arvenwald der Alpen. Solche Randstandorte sind gerade auch im Hinblick auf die Klimaerwärmung von grosser Bedeutung. 63 Hektaren wurden als Sonderwaldreservat ausgeschieden und 16 Hektaren als Naturwaldreservat. Ziel ist der Erhalt und die Förderung der Arve, des Birk- und Auerwildes, des Dreizehenspechtes und der Kreuzotter.

Waldreservat Ergeten

Ergeten

Das Waldreservat Ergeten liegt zwischen dem Hulftegg und dem Hörnli im Dreiländereck der Kantone St.Gallen, Thurgau und Zürich (Gemeinde Mosnang). Der Reservatsperimeter umfasst 50 Hektaren wovon 31 Hektaren Wald sind. Ziel des Waldreservat Ergeten ist den Erhalt und die Förderung des Biotopmosaiks. Dazu gehört die Erhaltung und Förderung speziell-typischer Baumarten (Föhre, Mehlbeere, Stieleiche, Feldahorn Winterlinde, Kirsche, Eibe) sowie der Erhalt und die Pflege einer gut entwickelten artenreichen Kraut- und Strauchschicht (Frauenschuh, Türkenbund). Auch der Lebensraum für verschiedenste vorkommende Tierarten wie Haselhühner, Spechte, Gelbringfalter oder Totholzbewohner ist zu erhalten und nach Möglichkeit zu verbessern.

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