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Eschentriebsterben / Eschenwelke

Befall von Eschtriebsterben

Seit 2008 werden in der Schweiz markante Schäden und Welkesymptome an Eschen beobachtet. Verursacher dieser Krankheit ist der Pilz Hymenoscyphus pseudoalbidus mit seiner Nebenfruchtform Chalara Fraxinea. Der Pilz wurde von Japan nach Europa eingeschleppt.

Auch in Kanton St. Gallen hat der aggressive Pilz Fuss gefasst und sich im ganzen Kantonsgebieten ausgebreitet. Der Pilz befällt die Blätter der Eschen unabhängig vom Alter des Baumes, das heisst vom Jungwuchs bis zum Altholz. Durch die befallenen Blätter kann der Pilz in die verholzten Zweige hinein wachsen und bringt diese zum absterben. Der Baum wird dadurch erheblich geschwächt und ist in der Folge anfällig für weitere Schadorganismen wie zum Beispiel dem Hallimasch. Eine Bekämpfung des Pilzes ist aussichtslos, ähnlich wie bei der Ulmenwelke.

 

Empfehlungen des Kantonsforstamtes für Waldeigentümer:

  • wenig Pflegeaufwand in Eschenbestände investieren, keine Neupflanzungen
  • Förderung und Erhalt von potenziell resistenten Eschen (im belaubten Zustand anzeichnen)
  • stark geschädigte Eschen (Laubverlust > 70%) an exponierten Stellen entfernen
  • Vermeidung der Holzentwertung durch rechtzeitige Nutzung
  • Ausscheidung von Altholzinseln zur Förderung von Totholz prüfen, wo kein Sicherheitsrisiko besteht

 

 

 

 

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